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KOHLHIESLS TÖCHTER
„Kohlhiesls Töchter“ wurde mehrfach verfilmt, unter anderem auch im Jahr 1962 mit Lieselotte Pulver in einer Doppelrolle als Susi und Liesl Kohlhiesl. Und aus diesem Film von wurde schließlich wieder ein – gleichnamiges – Theaterstück. Das Landestheater Coburg hat vor gut zehn Jahren diese Fassung richtig aufgepeppt, mit viel Ironie, schmissiger Musik und ganz viel Wirtshausstimmung – und das Landestheater Dinkelsbühl geht diesen Weg jetzt weiter und zeigt einen Lustspiel-Klassiker aus der Film-Geschichte ganz entstaubt als witzigen Blick zurück auf hier und da reichlich seltsame Eheanbahnungs-Geschichten.
Und so wird auf der Bühne ganz viel Spaß und Spektakuläres ausgepackt. Mit Chorgesang und Blasmusik (musikalische Leitung: Armin Bestelmeyer und Teresa Spors) von vielen Mitwirkenden aus Dinkelsbühl und Umgebung bekommt das Stück schnell tüchtig Fahrt auf der überdachten Freilichtbühne. In der Inszenierung von Till Rickelt entwickelt sich eine rasante Geschichte um zwei ausgesprochen ungleiche Schwestern, mit ausgiebig Spiellust und Figurenwitz dargestellt von Janina Dötterl und Luise Pahlke: Die eine, die Liesl, will heiraten, darf aber erst, wenn die andere, die Susi, ebenfalls einen Mann gefunden hat. Die aber lässt sich nicht so schnell von der Männerwelt einkassieren – ganz im Gegenteil und warum auch? Das sind die Spielregeln für ein hoch geschwindes Katz- und Maus-Spiel, in dem bis zuletzt niemand weiß, wer hier die Katz und wer die Maus ist.
Ein atemloses Spiel in Volksfest-Atmosphäre mit Humor, Heiratshatz und Humtata. Rund um das zentrale Doppelgestirn der Kohlhiesl-Schwestern gruppieren sich in der Inszenierung Yannik Dirksen, Knut Fleischmann, Leonard Graeber, Andreas Peteratzinger, Thomas Weber und Margret Gilgenreiner. Die – nicht-öffentliche – Premiere ist am Dienstag, 26. Mai, die erste öffentliche Aufführung am Mittwoch, 27. Mai, jeweils ab 19.30 Uhr.


